Wer Weihnachten aufs weniger setzt, hat nach Meinung des Zeitberaters Jonas Geißler am Ende mehr davon. Wer Stress an Weihnachten vermeiden wolle, müsse sich überlegen, was wirklich wichtig sei. Leben finde immer nur jetzt statt.
Gestresst, gehetzt, immer in Zeitnot: So geht es vielen Menschen in Deutschland – ob mit oder ohne Kindern. Was können ein Institut für Zeitberatung, Wissenschaftler und Politiker tun, um mit Zeitpolitik unser Leben zu verbessern?
Zweimal im Jahr stürzen sich die Medien auf ein umstrittenes und für viele zweifelhaftes Ereignis: die Zeitumstellung (die natürlich nur eine Uhrumstellung ist). Wir erhalten etliche Interviewanfragen und nutzen den Anlass, um zum Nachdenken über die Zeit anzuregen und die Frage zu stellen, wie wir eigentlich dazu kommen, die Zeit mit der Uhr zu verwechseln. Hören sie selbst…
Zeit ist das, was uns meist fehlt. Geht es Ihnen auch so? Doch das war nicht immer so. Wie kam es eigentlich dazu, dass wir so mit Zeit umgehen, wie wir es heutzutage tun?
LANDKREIS SCHWEINFURT – Wie hat sich unser Umgang mit der Zeit verändert? Warum gehen wir in dieser Form mit der Zeit um? Welche Probleme entstehen dadurch? Wie lässt sich auf diese zeitlichen Anforderungen reagieren und welche Kompetenzen braucht es dafür? Mal sachlich, mal witzig, mal nachdenklich setze sich Zeitforscher Jonas Geißler bei seinem Vortrag im Landratsamt Schweinfurt mit dem Thema Zeit auseinander.
In: Pressesprecher – Magazin für Kommunikation 10/2017, von Jens Hungermann Unsere Arbeitswelt und unsere Art zu kommunizieren verändern sich rasant. Immer mehr Menschen haben die Befürchtung, die steigende Geschwindigkeit könnte sie überfordern. Umso wichtiger ist es, ein eigenes Tempo zu finden.
Zeitvortrag von Jonas Geißler, Landratsamt Schweinfurt, 4.10.2017 Der Artikel hierzu in der Mainpost vom 5.10.2017 „Alles hat seine Zeit“, heißt es im Alten Testament. „Warum aber hab ich dann keine Zeit“, lautet die Frage heute. Zeitforscher Jonas Geißler gibt Antworten.
von Jonas Geißler, Oktober 2017 Wir haben nicht zu wenig Zeit. Wir haben zu viel zu tun. Fangen wir an, es sein zu lassen! „Jonas Geißler, 38, Münchner Zeitforscher, rät dazu, mehr vermeintlich wichtige Dinge im Leben wegzulassen. „Wir sollten also wieder lernen, Dinge zu verpassen, “ sagte er der Rheinischen Post. „Dafür eignet sich eine Let-it-be-Liste anstatt der berühmten To-do-Liste. Auf die schreibt man auf, was man alles weglassen wird.“ Süddeutsche Zeitung, Rubik „Leute“, am 7.8.2017
Prof. Dr. Burkhard Bensmann vom Leadership Development Institut Ld21spricht mit Jonas Geißler
Von Gerhard Bläske, Sommer 2017 in: „Wirtschaft in Baden-Württemberg“ Der Soziologe und Unternehmensberater Jonas Geißler empfiehlt Firmen und Managern, Handy, Tablet und Computer einfach einmal auszuschalten und sich nur auf eine Sache zu konzentrieren.