Jonas Geißler zu Gast in der BR Abendschau über Themen wie „Zeitgestaltung im Homeoffice“ und anderen mehr.
Keynote: Time is honey — vom klugen Umgang mit der Zeit Do. 11.04.2019, 11:00-14:00 Uhr
Eröffnungsvortrag von SUSTAIN, dem ersten Münchner Nachhaltigkeitskongress am 3.2.19 in der Alten Kongresshalle, 18 – 20 Uhr. Alltag und Beruf sind für die meisten durch Zeitnot und Hektik geprägt. Alles, was dauert, dauert scheinbar zu lange. Zeit gilt per se als Zeitverschwendung, als knappes Gut, möglichst „effizient“ zu bewirtschaften. Gemäß dem Motto „Zeit ist Geld“ wird ein Kampf gegen das Langsame, Bedächtige und Pausierende geführt.
ARD-alpha, 28.01.2019, 20:15 Uhr, 119 Min. Mit Mirjam Kottmann (Moderatorin), Prof. Dr. Sabine Anselm (Leiterin der Forschungsstelle Werteerziehung und Lehrerbildung an der LMU München), Prof. Dr. Felix C. Brodbeck (Inhaber des Lehrstuhls Wirtschafts- und Organisationspsychologie an der LMU München), Jonas Geißler (Zeitexperte), sowie Ulrich Schnabel (Wissenschaftsjournalist).
„Muße“ ist ein Wort, so verstaubt wie der „Sonntagsspaziergang“. In unserer medial vernetzten und lückenlos durchgetakteten Lebenswelt bleibt für Muße kein Platz.
Smartphone sei dank, kann man heute auf die Uhr schauen, E-Mails checken und mit Freunden in Verbindung bleiben – alles gleichzeitig. Das ist ein Freiheitsgewinn, aber führt auch zur Verdichtung des Alltags und zu einem Zeit-Wahrnehmungs-Paradox.
Das Magazin der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik widmet die aktuelle Ausgabe dem Thema „Muße in der digitalen Welt.“ Mit Beiträgen u.a. von Dr. Ulrich Schnabel (ZEIT), Olaf Georg Klein und Karlheinz und Jonas Geißler (Seite 9).
Anstatt To-do-Listen abzuhaken, sollten wir uns im Job wieder auf unsere Kernaufgaben fokussieren, fordert der Zeitforscher Jonas Geißler. Wie Architektur dabei helfen kann — und warum Chefs ihr Handy am Wochenende auch mal abschalten sollten.
Was tun gegen den Stress am Jahresende? Eigentlich sollte es diesmal so laufen: die Steuererklärung im Frühjahr machen, die Weihnachtsgeschenke während des Jahres besorgen und Plätzchenbacken ab November. Doch es blieb wieder einmal bei guten Vorsätzen. Woran liegt das?
Das Smartphone ist ein Teil von uns geworden. Ein Körperteil, ohne das sich viele von uns hilflos fühlen. Nehmen wir das ernst, dann haben wir uns selbst schon längst verändert und sind unbemerkt zu einer Art Cyborg mutiert.