Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Jedes Mitglied im Team könnte dir sofort sagen, wie ein gutes Meeting aussieht:
Moderiert. Pünktlich. Mit rotem Faden. Vorbereitete Teilnehmende. Klare Entscheidungen.
Wenn das Meeting dann stattfindet, stellt man fest:
Keiner hat sich vorbereitet, die Hälfte ist zu spät und es dauert doppelt so lang. Und alle wissen es.
Wie kann das sein?
Jonas Geissler nennt das ein Zeitspiel. Und er unterscheidet sauber: Das Problem liegt nicht bei den Spielerinnen und Spielern. Es liegt im Spiel selbst.
Das ist ein Unterschied, der in der Praxis selten gemacht wird. Stattdessen landen Mitarbeitende im Zeitmanagement-Seminar, arbeiten an ihrem Mindset, werden auf ihre individuelle Produktivität verwiesen.
Die Ursache, die kollektiven Zeitmuster, die Erreichbarkeitserwartungen, die unreflektierten Rhythmen einer Organisation bleibt unangetastet.
Und ausgerechnet Führungskräfte? Die sollen gleichzeitig operativ liefern, strategisch denken und ihr Team wirklich führen. Mehr Erwartungen. Gleiche Strukturen. Gleich volle Kalender.
Über genau diesen Punkt spricht Christina Grubendorfer in der heutigen Episode im becomebetter Podcast mit Jonas Geissler. Er ist Organisationsberater, Autor und Mitbegründer des Instituts für Zeitberatung Times and More. Jonas begleitet Unternehmen und Führungskräfte dabei, eine bewusstere Zeitkultur zu entwickeln und denkt dabei nie nur auf der Ebene von To-do-Listen oder Kalender-Hacks, sondern auf der Ebene von Zeitmustern in sozialen Systemen.
Du nimmst aus diesem Gespräch mit:
- Warum Zeitprobleme in Organisationen meistens im Spiel liegen und nicht in den Spielerinnen und Spielern. Und was das für Interventionen bedeutet.
- Was KI mit Zeit zu tun hat und warum die entscheidende Frage nicht ist, was KI alles kann, sondern was Organisationen mit der frei werdenden Zeit anfangen werden.
- Wie eine reflektierte Zeitkultur konkret aussieht.