Vermutlich wünschen sich zu Weihnachten einige von uns insgeheim ein kleines Päckchen Zeit. Doch das ist gar nicht nötig. Wir bekommen eh jeden Tag Zeit geschenkt. So viel, dass es uns schon gar nicht mehr auffällt. Wir wünschen ihnen und uns daher, dass wir uns zukünftig alle ein wenig mehr über diese geschenkte Zeit freuen.
Gestresst, gehetzt, immer in Zeitnot: So geht es vielen Menschen in Deutschland – ob mit oder ohne Kindern. Was können ein Institut für Zeitberatung, Wissenschaftler und Politiker tun, um mit Zeitpolitik unser Leben zu verbessern?
Warum unser Zeit-Erleben durch Beschleunigung und Verdichtung heute für viele eine Herausforderung ist und wie wir damit konstruktiv umgehen können, führte der Zeitforscher, Coach und Autor Jonas Geißler am 2. November 2017 bei Rapunzel Naturkost in Legau aus.
Zweimal im Jahr stürzen sich die Medien auf ein umstrittenes und für viele zweifelhaftes Ereignis: die Zeitumstellung (die natürlich nur eine Uhrumstellung ist). Wir erhalten etliche Interviewanfragen und nutzen den Anlass, um zum Nachdenken über die Zeit anzuregen und die Frage zu stellen, wie wir eigentlich dazu kommen, die Zeit mit der Uhr zu verwechseln. Hören sie selbst…
Zeit ist das, was uns meist fehlt. Geht es Ihnen auch so? Doch das war nicht immer so. Wie kam es eigentlich dazu, dass wir so mit Zeit umgehen, wie wir es heutzutage tun?
STANDARD: Welche Rolle spielt denn Zeit für ein erfülltes Leben? Geißler: Ohne Zeit geht gar nichts. Zeit und Leben lässt sich nicht auseinanderdividieren. Wer sagt, er hätte keine Zeit, ist tot oder lügt.
LANDKREIS SCHWEINFURT – Wie hat sich unser Umgang mit der Zeit verändert? Warum gehen wir in dieser Form mit der Zeit um? Welche Probleme entstehen dadurch? Wie lässt sich auf diese zeitlichen Anforderungen reagieren und welche Kompetenzen braucht es dafür? Mal sachlich, mal witzig, mal nachdenklich setze sich Zeitforscher Jonas Geißler bei seinem Vortrag im Landratsamt Schweinfurt mit dem Thema Zeit auseinander.
Raus aus dem Hamsterrad! Gehen Sie selbstbestimmt mit Ihrer Zeit um? Oder fühlen Sie sich auch häufig gehetzt und überfordert? Dieses Buch bietet Wissenswertes, Anregendes und Nützliches, um die eigenen zeitlichen Bedürfnisse mit den unterschiedlichen zeitlichen Anforderungen in Einklang zu bringen. Mit vielen Impulsen, Hinweisen und Übungen – für mehr Zufriedenheit im Beruf und Alltag.
In: Pressesprecher – Magazin für Kommunikation 10/2017, von Jens Hungermann Unsere Arbeitswelt und unsere Art zu kommunizieren verändern sich rasant. Immer mehr Menschen haben die Befürchtung, die steigende Geschwindigkeit könnte sie überfordern. Umso wichtiger ist es, ein eigenes Tempo zu finden.
Interview mit Karlheinz Geißler VdK Zeitung, 30.09.2017 Zeitforscher Professor Dr. Geißler lebt ohne Uhr und empfiehlt einen flexibleren Umgang mit Terminen und Verabredungen Die Uhrumstellung nimmt Prof. Dr. Karlheinz Geißler im Unterschied zu anderen Zeitgenossen gelassen hin. Denn der 72-jährige Zeitforscher, der mit seinem Sohn Jonas Geißler das Buch „Time is honey: Vom klugen Umgang mit Zeit“ verfasst hat, trägt keine Uhr und schaut nur selten nach, wie spät es ist. Im Interview mit der VdK-Zeitung rät er zu einem flexibleren Umgang mit der Uhrzeit.
Zeitvortrag von Jonas Geißler, Landratsamt Schweinfurt, 4.10.2017 Der Artikel hierzu in der Mainpost vom 5.10.2017 „Alles hat seine Zeit“, heißt es im Alten Testament. „Warum aber hab ich dann keine Zeit“, lautet die Frage heute. Zeitforscher Jonas Geißler gibt Antworten.
Di 03.10.17 12:09 | 05:27 min | radioeins Während man in der Ökonomie ständig Zeit gewinnen muss, denn Zeit ist ja Geld, wie es so schön heißt, geht es in der Pädagogik darum, wie man Zeit klug verlieren kann.
von Jonas Geißler, Oktober 2017 Wir haben nicht zu wenig Zeit. Wir haben zu viel zu tun. Fangen wir an, es sein zu lassen! “Jonas Geißler, 38, Münchner Zeitforscher, rät dazu, mehr vermeintlich wichtige Dinge im Leben wegzulassen. „Wir sollten also wieder lernen, Dinge zu verpassen, “ sagte er der Rheinischen Post. „Dafür eignet sich eine Let-it-be-Liste anstatt der berühmten To-do-Liste. Auf die schreibt man auf, was man alles weglassen wird.“ Süddeutsche Zeitung, Rubik „Leute“, am 7.8.2017
Prof. Dr. Burkhard Bensmann vom Leadership Development Institut Ld21spricht mit Jonas Geißler
Von Gerhard Bläske, Sommer 2017 in: “Wirtschaft in Baden-Württemberg” Der Soziologe und Unternehmensberater Jonas Geißler empfiehlt Firmen und Managern, Handy, Tablet und Computer einfach einmal auszuschalten und sich nur auf eine Sache zu konzentrieren.
August 2017, von Lydia Polzer Es gibt immer mehr zu tun, ob bei der Arbeit, nach Feierabend oder im Italienurlaub. Kein Aspekt unseres Lebens ist vor dieser konstanten Betriebsamkeit sicher. Nichtstun: Wissen wir überhaupt noch, wie das geht? Ein Selbstversuch
Deutschlandfunk Kultur, 4.9.2017 Zeit so effizient wie möglich gestalten: Nicht selten hat dieses Streben nach Optimierung unerwünschte Nebenwirkungen bis hin zum Burn-out. Der neue Trend Slow Business steuert in die andere Richtung – ganz nach dem Motto “Yoga ist das neue Joggen”.
„Tut mir leid, keine Zeit!“ – eine wohlbekannte Aussage. Zeit ist heutzutage ein knappes Gut. Beschleunigung, Digitalisierung, Informationsfluten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellen neue Herausforderungen an unsere moderne Lebens- und Arbeitswelt. Ständige Erreichbarkeit, Termindruck, verplante freie Zeit sind Ausdrücke hiervon.
Deutschlandfunk Kultur, 24.08.2017 Gehetzt? Gestresst? Mal wieder keine Zeit? – Vielen Menschen geht es so, aber nicht Karlheinz Geißler. “Die Zeit ist meine Freundin”, sagt er. Denn Zeit haben wir nicht, wir sind die Zeit. Karlheinz Geißler ist Zeitforscher, trägt keine Uhr und lebt ohne Smartphone.
MDR Jump, 12.08.2017 Der Zeitforscher Jonas Geißler rät dazu mehr Dinge wegzulassen, als sich immer mehr auf die “To-Do”-Liste zu schreiben. Eine Hilfe könnten “Let-it-be”-Listen sein, denn erst der Müßiggang macht uns wirklich produktiv.