Was reizt Sie daran, zum Thema Zeit zu forschen, und welche Ansätze verfolgen Sie? JONAS GEISSLER: In meiner jetzigen Arbeit reizt mich die immense Bandbreite von welt- bzw. lebensphilosophischen bis zu ganz alltäglichen Fragen. Mit der Sicht durch eine zeitliche Brille möchte ich gerne eine andere Perspektive vermitteln,
Arbeitspsychologen wissen: Wer pausenlos arbeitet, bringt keine Spitzenleistung. Er macht mehr Fehler als jemand, der sich regelmäßig ausruht. Trotzdem ist die Arbeitspause bedroht. Mehr noch: Im digitalen Zeitalter muss sie gegen neue Angriffe geschützt werden.
25.03.2019 6:48 Min. Sendung: DOMRADIO Der Morgen Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Im Rahmen unseres Blickpunktes Zeit wollen wir mehr…
Die Zeitumstellung in Europa könnte bald Geschichte sein. Doch was bedeutet es eigentlich für Europa, wenn es nur noch “eine Zeit” gibt und wo liegen die Vor- und Nachteile? Dazu trifft Andreas Jäger die Chronobiologin Kristin Tessmar-Raible, den Generaldirektor des Naturhistorischen Museums Wien, Christian Köberl, sowie den deutschen “Zeitmanager” und Autor Jonas Geißler.
Jonas Geißler zu Gast in der BR Abendschau über Themen wie “Zeitgestaltung im Homeoffice” und anderen mehr.
Im März 2021 soll es so weit sein, das letzte mal die Uhr umstellen. Wird in Deutschland dann dauerhaft die Sommerzeit einkehren? Zeitforscher Karlheinz Geißler lässt das kalt. Er lebt aus Überzeugung ohne Uhr. Warum?
Keynote: Time is honey — vom klugen Umgang mit der Zeit Do. 11.04.2019, 11:00-14:00 Uhr
Zeit: wo geht sie hin? Sie umgibt uns und ist doch schwer zu erklären. Sie strukturiert Privatleben und Beruf durch Terminvereinbarungen, Produktionsvorgaben und halbjährliche Zeitumstellung.
Eröffnungsvortrag von SUSTAIN, dem ersten Münchner Nachhaltigkeitskongress am 3.2.19 in der Alten Kongresshalle, 18 – 20 Uhr. Alltag und Beruf sind für die meisten durch Zeitnot und Hektik geprägt. Alles, was dauert, dauert scheinbar zu lange. Zeit gilt per se als Zeitverschwendung, als knappes Gut, möglichst „effizient“ zu bewirtschaften. Gemäß dem Motto „Zeit ist Geld“ wird ein Kampf gegen das Langsame, Bedächtige und Pausierende geführt.
ARD-alpha, 28.01.2019, 20:15 Uhr, 119 Min. Mit Mirjam Kottmann (Moderatorin), Prof. Dr. Sabine Anselm (Leiterin der Forschungsstelle Werteerziehung und Lehrerbildung an der LMU München), Prof. Dr. Felix C. Brodbeck (Inhaber des Lehrstuhls Wirtschafts- und Organisationspsychologie an der LMU München), Jonas Geißler (Zeitexperte), sowie Ulrich Schnabel (Wissenschaftsjournalist).
Wie bekomme ich das hin, mehr Zeit für mich zu haben, trotz Beruf? In unserem SWR 1 „Thema heute“ berichten wir über eine Firma, die ihren Mitarbeitern sehr viel zeitliche Flexibilität einräumt, wir haben einen Gewerkschaftschef gefragt, wie wir in zehn Jahren arbeiten, wir fragen einen Zeitberater wie wir lernen können, uns genussvoll zu langweilen und wir fragen die Hörerinnen und Hörer was sie mit ihrer freien Zeit sinnvoll anfangen.
6.1.2019 | 10.00 Uhr | 48:22 min Redaktion: Hans Michael Ehl/Petra Pfeiffer Vom richtigen Umgang mit der Zeit, Nela Fichtner im Gespräch mit dem Zeit-Experten Karlheinz Geißler, ab Minute 39:45 Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei…
“Muße” ist ein Wort, so verstaubt wie der “Sonntagsspaziergang”. In unserer medial vernetzten und lückenlos durchgetakteten Lebenswelt bleibt für Muße kein Platz.
Smartphone sei dank, kann man heute auf die Uhr schauen, E-Mails checken und mit Freunden in Verbindung bleiben – alles gleichzeitig. Das ist ein Freiheitsgewinn, aber führt auch zur Verdichtung des Alltags und zu einem Zeit-Wahrnehmungs-Paradox.
Das Magazin der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik widmet die aktuelle Ausgabe dem Thema “Muße in der digitalen Welt.” Mit Beiträgen u.a. von Dr. Ulrich Schnabel (ZEIT), Olaf Georg Klein und Karlheinz und Jonas Geißler (Seite 9).
Anstatt To-do-Listen abzuhaken, sollten wir uns im Job wieder auf unsere Kernaufgaben fokussieren, fordert der Zeitforscher Jonas Geißler. Wie Architektur dabei helfen kann — und warum Chefs ihr Handy am Wochenende auch mal abschalten sollten.
Was tun gegen den Stress am Jahresende? Eigentlich sollte es diesmal so laufen: die Steuererklärung im Frühjahr machen, die Weihnachtsgeschenke während des Jahres besorgen und Plätzchenbacken ab November. Doch es blieb wieder einmal bei guten Vorsätzen. Woran liegt das?
Das Smartphone ist ein Teil von uns geworden. Ein Körperteil, ohne das sich viele von uns hilflos fühlen. Nehmen wir das ernst, dann haben wir uns selbst schon längst verändert und sind unbemerkt zu einer Art Cyborg mutiert.
„Muße“- ein Wort so verstaubt wie der „Sonntagsspaziergang“. Trotzdem verzichtet kein marktgängiger Karriereberater, die Muße als Garantin eines erfolgreichen, eines stressfreien und glücklichen Lebens und Arbeitens anzupreisen.
Interview mit Jonas Geissler in der tz – die Verdichtung der Zeit.