{"id":2686,"date":"2019-05-15T10:38:26","date_gmt":"2019-05-15T08:38:26","guid":{"rendered":"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/?p=2686"},"modified":"2019-06-28T14:41:27","modified_gmt":"2019-06-28T12:41:27","slug":"mehr-rhythmus-fu%cc%88r-die-stadt-karlheinz-und-jonas-geissler-im-curt-magazin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/mehr-rhythmus-fu%cc%88r-die-stadt-karlheinz-und-jonas-geissler-im-curt-magazin\/","title":{"rendered":"MEHR RHYTHMUS FU\u0308R DIE STADT &#8211; KARLHEINZ UND JONAS GEISSLER im CURT Magazin"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h3>MEHR RHYTHMUS FU\u0308R DIE STADT<br \/>\nVOM KLUGEN UMGANG MIT DER ZEIT<\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>IM GESPRA\u0308CH MIT DEN ZEITFORSCHERN KARLHEINZ UND JONAS GEISSLER<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>TEXT: DAVID EISERT \/\/ FOTOS: LARA FREIBURGER<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/CURT-MAGAZIN-91_ZEIT_timeishoney.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CURT MAGAZIN #91_ZEIT_timeishoney als pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>\u201eZeit kann man nicht sparen, nicht managen, nicht verlieren. Man kann mit der Zeit nur eines machen: sie leben.\u201c Karlheinz und Jonas Gei\u00dfler bescha\u0308ftigen sich als Zeitforscher intensiv mit dem Pha\u0308nomen Zeit in unseren Gesell- schafts-, Bildungs- und Wirtschaftssystemen. Als Gru\u0308nder von timesandmore, einem Institut fu\u0308r Zeitberatung, bieten sie Vortra\u0308ge, Workshops und verschiedene Beratungsformate an, um den eigenen Umgang mit der Zeit anders zu denken und individuelle Zeitkompetenz zu entwickeln. Ihr aktuelles Buch \u201eTime is honey\u201c ist ein Pla\u0308doyer, die Zeit als eine gute Freundin und eine Bereicherung fu\u0308r das Leben zu sehen \u2013 und nicht als Belastung, die sich durch volle Kalender und permanenten Termindruck auf das Gemu\u0308t schla\u0308gt. Fu\u0308r curt haben sich Vater und Sohn einen Nachmittag Zeit genommen, um daru\u0308ber zu sprechen, wie eine Stadt auch jenseits der Uhr von der Zeit durchdrungen ist.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2690\" src=\"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Zeit_Gei\u00dfler_LF_4_web.jpg\" alt=\"\" width=\"523\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Zeit_Gei\u00dfler_LF_4_web.jpg 523w, https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Zeit_Gei\u00dfler_LF_4_web-300x235.jpg 300w, https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Zeit_Gei\u00dfler_LF_4_web-200x157.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 523px) 100vw, 523px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"column\">\n<p><em><strong>Was reizt Sie daran, zum Thema Zeit zu forschen, und welche Ansa\u0308tze verfolgen Sie?<\/strong><\/em><br \/>\nJONAS GEISSLER: In meiner jetzigen Arbeit reizt mich die immense Bandbreite von welt- bzw. lebensphilosophischen bis zu ganz allta\u0308glichen Fragen. Mit der Sicht durch eine zeitliche Brille mo\u0308chte ich gerne eine andere Perspektive vermitteln, um zu neuen oder anderen Schlu\u0308ssen, Ideen oder Bewertungen der Dinge zu kommen. Diese Perspektive ist fu\u0308r viele Menschen zuna\u0308chst ungewo\u0308hnlich, denn Zeit ist fu\u0308r die meisten Menschen immer noch negativ besetzt. Und dem mo\u0308chten wir dagegen- setzen, dass Zeit nicht nur Money ist \u2013 etwas, dem ich hinterherhetzen muss und das mir immer fehlt \u2013, sondern dass Zeit eben auch Honey ist: etwas Scho\u0308nes und Verlockendes.<\/p>\n<p>KARLHEINZ GEISSLER: Was wir gemeinsam haben, ist, dass das Thema an alles anschlussfa\u0308hig ist. Alles, war wir im Leben tun, ist zeitlich. Zeit ist ein Pha\u0308nomen, das jedem Denken und jeder Handlung zugrunde liegt. Es geschieht nichts auf dieser Welt au\u00dferhalb der Zeit und au\u00dfer- halb des Raumes. Das ist das Faszinosum an der Zeit. Und wenn ich mir das Leben erkla\u0308ren will, dann muss ich u\u0308ber die Zeit nachdenken.<\/p>\n<p><em><strong>Verstehe ich Sie richtig, dass sich unsere Zeitbilder einem gewissen Weltbild unterordnen? Von den Ressourcen, die es auf der Welt gibt, scheint die Zeit diejenige zu sein, die unendlich vorhanden ist.<\/strong><\/em><br \/>\nJ. G.: Die Vorstellung von Zeit ist ein Teil der Weltbilder, mit denen wir uns unsere Welt konstruieren, um sie fu\u0308r uns erlebbar und handhabbar zu machen. Die Zeitbilder sind ha\u0308ufig nicht bewusst, sondern implizit. Wir werden ja nicht mit einer bestimmten Zeitvorstellung geboren \u2013 ob wir z. B. immer der oder die Erste sein wollen \u2013, sondern wir haben das erlernt. Und deshalb sind sie kontingent. Man kann sie also vera\u0308ndern oder auch verlernen, um stimmigere Zeitbilder zu entwickeln.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Sie weisen gerne darauf hin, dass Sie sich nicht als Experten fu\u0308r Zeitmanagement-Methoden verstehen.<\/strong><\/em><br \/>\nK. G.: Womit wir tatsa\u0308chlich gro\u00dfe Schwierigkeiten haben, sind die Angebote zum Zeitmanagement. Das klassische Zeitmanagement ist letztlich ein Uhrzeit-Management. Und wir sehen die Uhr zwar als<br \/>\nein wirksames Hilfsmittel, aber auch als eine Ursache fu\u0308r unsere Zeit- probleme. Und dieses Zeitmanagement, das auf die Uhr ausgerichtet ist, ist nicht unser Thema.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Sie haben lange an der Universita\u0308t der Bundeswehr gelehrt. Wie hat sich dieses besondere Umfeld auf Ihre Forschung ausgewirkt?<\/strong> <\/em><br \/>\nK. G.: Das Milita\u0308r hat eine bestimmte Funktion in der Erziehung der Gesellschaft zu einem bestimmten Zeitversta\u0308ndnis. Das Milita\u0308r ist<br \/>\nein System, das auf die Uhrzeit hin erzieht und nicht auf die Zeit an sich. Deshalb macht das Milita\u0308r immer Zeitdruck, weil die Uhrzeit den Zeitdruck macht. Paradoxerweise gibt es beim Milita\u0308r aber gar keinen Grund, Zeitdruck zu machen, solange kein Krieg gefu\u0308hrt wird. Das Milita\u0308r erzieht zum Zeitdruck, obwohl das Wichtigste beim Milita\u0308r das Warten ist.<br \/>\nJ. G.: Hier sieht man, wie viel Mu\u0308he aufgewendet wird, um die eigene Existenzberechtigung aufrechtzuerhalten. Und das la\u0308sst sich auch<br \/>\ngut auf die Wirtschaftswelt u\u0308bertragen. Wenn ich an meinem Arbeits- platz sitze und Zeit habe, dann ist das erst mal verda\u0308chtig. Und deshalb entwickeln die Leute Muster, die signalisieren, dass ihre Zeit permanent knapp ist. Zeitlu\u0308cken sind im unternehmerischen Kontext quasi nicht existent, da die Leute schon selber dafu\u0308r sorgen, dass sie keine Zeit haben.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Also herrscht aktuell immer noch die Vorstellung \u201eZeit ist Geld\u201c?<br \/>\n<\/strong><\/em>K. G.: Das Muster, Zeit in Geld zu verrechnen, greift von der O\u0308konomie u\u0308ber in alle Bereiche der Gesellschaft. Durch verku\u0308rzte Schul- und Studienzeiten finden wir die Kolonialisierung des Musters \u201eZeit ist Geld\u201c im Bildungsbereich. Und dieses Muster ist nur u\u0308ber die Uhr mo\u0308glich.<br \/>\nDie Uhr durchdringt alle Lebensbereiche. Die Klage \u201eIch habe keine Zeit\u201c ist eigentlich falsch, denn natu\u0308rlich habe ich Zeit. Jeden Tag kommt neue nach. Aber wenn ich dem Muster \u201eZeit ist Geld\u201c folge, dann kann ich natu\u0308rlich nicht so denken. Denn dann gilt jede Zeit, die ich nicht produktiv nutze, als verschwendete Zeit. Und das ist unser Denkmuster. Zeit, die nicht umgesetzt wird in Geldwert, gilt als verschwendete Zeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Aber sind diese Muster denn noch zeitgema\u0308\u00df oder praktikabel im modernen 21. Jahrhundert?<\/strong><\/em><br \/>\nK. G.: Zeitlosigkeit wird die neue Attraktion. Die Uhr ist zu langsam geworden, sie organisiert zu langsam. Pu\u0308nktlichkeit ist zunehmend kein moralisches Kriterium mehr. Die Pu\u0308nktlichen machen keine Karriere mehr, sondern nur die Flexiblen. Ich muss am Punkt sein, aber nicht mehr zwangsla\u0308ufig pu\u0308nktlich. Der moderne Mensch muss differenzieren, wann er was in welcher Form und Qualita\u0308t abliefert. Immer mehr Betriebe erkennen, dass flexibles Verhalten und Reaktions- fa\u0308higkeit viel wichtiger werden als Pu\u0308nktlichkeit. Vom Takt zum Rhythmus. Von der Zeit zum Augenblick. In langfristigen Prozessen kurzfristig zu reagieren, wird zeitgema\u0308\u00dfes Arbeiten ausmachen.<\/p>\n<p>J. G.: Das klingt jetzt erst einmal radikal formuliert. Aber ich erlebe schon, dass vor allem in der agilen, digitalen New-Work-Welt die Orien- tierung an der Uhrzeit abnimmt. Kurzfristigkeiten sind hier gefragt, auch wenn das Modell der Uhrzeit noch erkennbar bleibt. Was passiert,ist das Auflo\u0308sen von starren Planungsphasen in iterative Schleifen. Denn eine gewu\u0308nschte Exaktheit wu\u0308rde einen so komplexen Planungs- aufwand bedeuten, dass wir so langsam werden, dass sich das Anfangen schier nicht mehr lohnt. Sich gemeinsam auf die Reise zu machen, im sta\u0308ndigen Kontakt u\u0308ber das mo\u0308gliche Ziel zu bleiben, sind die Heraus- forderungen in der neuen Welt der Wirtschaft.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Ich mo\u0308chte gerne die Entwicklung der Stadt Mu\u0308nchen mit ins Gespra\u0308ch holen. Unsere Stadt entwickelt und vera\u0308ndert sich immer rasanter. Verdichtung, engere Taktungen: Sind das auch Themen, mit denen Sie sich bescha\u0308ftigen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>J. G.: Wir untersuchen das jetzt nicht empirisch. Als Bu\u0308rger dieser Stadt bekommen wir diese Vera\u0308nderungen aber natu\u0308rlich mit.<br \/>\nK. G.: Mu\u0308nchen scheint mir im Moment eine der fu\u0308hrenden Sta\u0308dte<br \/>\nbei der U\u0308bersetzung von Schnelligkeit auf Verdichtung zu sein. Beschleunigung ist immer angesagt, wenn man Wirtschaftswachstum erzielen mo\u0308chte. Hier la\u0308sst sich allerdings nicht mehr viel steigern. Und nun brauchen wir ein neues Steigerungsmittel und das ist die Verdichtung. Das Prinzip wird die permanente Bewegung sein. Die zweite Stammstrecke wird nicht dazu fu\u0308hren, dass der Fahrplan eingehalten wird, sondern dass der Fahrplan wegfallen kann. Und Mu\u0308nchen ist fu\u0308hrend bei der Bu\u0308rgersteiggastronomie. Die Bank oder das Ma\u0308uerchen, auf die man sich fru\u0308her vielleicht ganz privat hin- setzen konnte, wird weggera\u0308umt, um ein Gescha\u0308ft daraus zu machen. Wenn sich Pla\u0308tze durch Verkehrsberuhigung vera\u0308ndern, dann ist zuerst die Gastronomie da \u2013 und nicht die Stimmen, die Raum zum Flanieren oder A\u0308hnliches fordern. Es geht zuerst darum, mit dem Raum Geld zu verdienen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><em><strong>In Ihrem Buch schreiben Sie von Zwischenra\u0308umen, Fugen, Brachen, Pausen und a\u0308hnlichen Dingen, die der Menschen beno\u0308tigt, um<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong> gut leben zu ko\u0308nnen. Wo sehen Sie diese Zwischenra\u0308ume in unserer Stadtentwicklung?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>K. G.: Als Zeitform wu\u0308rde das bedeuten: mehr Rhythmus in die Stadt! Die Innenstadtgastronomie bringt keinen Rhythmus in das Leben. Gru\u0308nfla\u0308chen bringen diesen Rhythmus. Am Ga\u0308rtnerplatz kann man das ganz gut beobachten. Es ist ein Platz geworden, der die Menschen anzieht und zum Zusammensein einla\u0308dt.<\/p>\n<p>J. G.: Der Hofgarten ist auch so ein rhythmischer Platz. Man kann sich hinsetzen, es wird Boule gespielt, Leute machen Musik, es wird getanzt. Das ist ein gelungener U\u0308bergang von einem Stadtteil zum na\u0308chsten. Solche U\u0308berga\u0308nge mu\u0308ssten mehr geschaffen werden, um eine Abwechs- lung zwischen langsam und schnell zu ermo\u0308glichen. In dieser Stadt, die nicht so wahnsinnig weitla\u0308ufig ist, lie\u00dfe sich problemlos ein autofreier Innenstadtbereich gestalten. Ich wu\u0308rde mir ein wenig mehr Progressivita\u0308t und Mut in Richtung alternative Mobilita\u0308tskonzepte wu\u0308nschen.<\/p>\n<p>K. G.: Der Sendlinger Tor Platz ist hingegen ein Negativbeispiel. Der mu\u0308sste eigentlich Sendlinger Torschlusspanik Platz hei\u00dfen, so wie<br \/>\ner sich darstellt. Es ist ein wahnsinnig pulsierender Platz, der nur Hektik produziert. Der Isartorplatz u\u0308brigens auch. Das ist ein reiner Verkehrs- knotenpunkt und mittendrin in dieser verru\u00dften Atmospha\u0308re befindet sich das Valentin-Karlstadt-Musa\u0308um. Wenn das mal keine Ironie ist.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Vor etwas mehr als zehn Jahren hielt das Smartphone Einzug in unsere Lebenswelt. Ich kann sta\u0308ndig kommunizieren und es ist platzsparend. La\u0308ge hier nicht eine Lo\u0308sung fu\u0308r viele der Probleme im Umgang mit der Zeit? Oder werden nur neue Probleme produziert?<\/strong> <\/em><\/p>\n<p>J. G.: Das Schwierige ist, dass Sie beides gleichzeitig tun. Mobilita\u0308t lie\u00dfe sich zum Beispiel mit diesen Gera\u0308ten viel sinnvoller organisieren. Vorausgesetzt jeder stellt seine Fahrten plus die freien Pla\u0308tze im Wagen online. Theoretisch. Denn gleichzeitig steigert sich der Koordi- nationsaufwand der vielen Mo\u0308glichkeiten, die nun zusa\u0308tzlich geschaffen werden. Die Mo\u0308glichkeiten werden ja permanent an uns herangetragen. Entscheiden, welche Mo\u0308glichkeit wir ergreifen oder weglassen, das mu\u0308ssen wir als Person. Und wir mu\u0308ssen mit den Erwartungen um- gehen, die an diese Mo\u0308glichkeiten geknu\u0308pft sind. Das kostet Zeit, Ner- ven, Ressourcen und so weiter. Deshalb ist es beides gleichzeitig und die Trennlinie ist relativ unscharf. Und nahezu gefa\u0308hrlich werden die Gera\u0308te, wenn sie genutzt werden, um unsere Affekte zu regulieren. Denn wenn wir verlernen, selber unsere Affekte zu regulieren \u2013 was ein wichtiger Teil von Menschwerdung und Gemeinschaftsbildung ist \u2013, dann wird es problematisch, denn dann beginne ich abha\u0308ngig zu werden. K. G.: Durch permanentes Chatten entsteht auch eine ganz andere<\/p>\n<p>Art der Kommunikation. Der spontane Anteil, der emotionale Freude, Wut, Begeisterung etc. ausdru\u0308ckt, ist hier nicht gegeben. Ich muss irgendwelche Zeichen schicken, um auszudru\u0308cken, dass ich mich freue. In diesen Kommunikationsmitteln muss ich immer abstrahieren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 5\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Digitalisierung per se ist nicht schlecht. Ist der Umgang damit <\/strong><\/em><em><strong>die Herausforderung?<\/strong><\/em><br \/>\nJ. G.: Wir pendeln zwischen den Dimensionen von Resonanz und Ent- fremdung. Resonanz entsteht, wenn ich in Kontakt zu anderen Menschen stehe, zur realen Umwelt. Ich gehe in einer Ta\u0308tigkeit auf. Es geht darum, das Beziehungsbegehren, was wir Menschen haben,<br \/>\nzu stillen. Denn wir werden aus einer Resonanzsituation heraus in die Welt geboren. Der Mutterleib ist der erste Resonanzraum, in dem sich der Mensch entwickelt. Entfremdung ist eine stumme Weltbezie- hung. Ich habe zwar alle Mo\u0308glichkeiten, aber ich spu\u0308re sie nicht mehr. K. G.: Und das hat etwas mit Zeit zu tun. Wir sind ja quasi unser eigenes Zeitsystem. Wir werden mit bestimmten Rhythmen geboren, die unseren Alltag zuna\u0308chst bestimmen \u2013 Helligkeit, Dunkelheit, Sonnenlicht \u2013, und wenn unser Zeitsystem Resonanz in unserer Umwelt findet, dann fu\u0308hlen wir uns wohl. Deshalb fahren wir am Wochenende in die Natur, um diese urspru\u0308ngliche Resonanz in der Natur wieder<br \/>\nzu erfahren. Auch in der Stadt kann man diese Resonanz erfahren. Und danach muss Stadtplanung geschehen, damit sie dem Menschen diese Resonanzerfahrung ermo\u0308glicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Damit wird das Weglassen zu einer der gro\u00dfen Herausforderungen des neuen Jahrhunderts? Ich muss nicht mehr von wenigen Optionen die fu\u0308r mich passende herausfinden, sondern aus den unendlichen Optionen filtern, welche ich weglasse. Nicht mehr to do, sondern let it be?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>J. G.: Default is all in! Die aktuellen Smartphones geben ja nicht mir die Entscheidung, welche Funktionen ich nutzen mo\u0308chte. Ich muss meine Ha\u0308kchen setzen, wenn ich etwas nicht mo\u0308chte. Der Umgang ist wesent- lich sta\u0308rker personalisiert. Die Gesetzgebung mit ihren Regelmecha-nismen hinkt der digitalen Welt ma\u00dflos hinterher. Die Herausforderung ist, dass wir entscheiden mu\u0308ssen, ob wir auf push oder pull stellen. Welche Apps wir herunterladen. Zu welchen Gruppen wir nicht dazuge- ho\u0308ren wollen. Es ist ein Riesenunterschied, ob ich mich aktiv fu\u0308r etwas oder aktiv dagegen entscheiden muss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Worin sehen Sie den klugen, erfu\u0308llenden Umgang mit der Zeit?<\/strong><\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\">\n<p>J. G.: Resonanz und Wirksamkeit sind zwei unserer gro\u00dfen Themen im Umgang mit der Zeit. Zeiten, in denen ich Resonanzerfahrungen sammle, und Zeiten, in denen ich Wirksamkeit erfahre. Dazu kommen noch die Zeiten, die alles offenlassen. Die Zeiten, in denen die Zeit auf mich zukommt. In denen ich Dinge finde, nach denen ich nicht gesucht habe. In einem bewussten Zeitleben lasse ich den Dingen, die eher Nebenprodukte sind, eine Chance. Dinge wie Vertrauen, Freundschaft und Liebe. Das sind Dinge, die sich nicht direkt intendieren und mana- gen lassen. Denn Vertrauen ist ein Nebenbei-Produkt meines Tuns und dafu\u0308r muss ich sensibel fu\u0308r meine Umwelt sein.<\/p>\n<p>K. G.: Aus Sicht der Wissenschaft stecken wir in einem gewissen Dilemma. Die scho\u0308nen Zeiten sind die, in denen ich nicht u\u0308ber Zeit nach- denke. Weil wir aber u\u0308ber Zeit nachdenken, mo\u0308chten wir mehr u\u0308ber gerade diese scho\u0308nen Zeiten erfahren. Das ist eine Paradoxie, mit der wir aber ganz gut leben ko\u0308nnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Was reizt Sie daran, zum Thema Zeit zu forschen, und welche Ansa\u0308tze verfolgen Sie?\r\nJONAS GEISSLER: In meiner jetzigen Arbeit reizt mich die immense Bandbreite von welt- bzw. lebensphilosophischen bis zu ganz allta\u0308glichen Fragen. 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