{"id":2547,"date":"2018-12-20T10:56:47","date_gmt":"2018-12-20T08:56:47","guid":{"rendered":"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/?p=2547"},"modified":"2019-12-13T11:13:45","modified_gmt":"2019-12-13T09:13:45","slug":"musse-in-der-digitalen-welt-die-geisslers-im-zeitpolitischen-magazin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/musse-in-der-digitalen-welt-die-geisslers-im-zeitpolitischen-magazin\/","title":{"rendered":"Mu\u00dfe in der  digitalen Welt &#8211; die Gei\u00dflers im Zeitpolitischen Magazin"},"content":{"rendered":"<p>Das Magazin der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Zeitpolitik widmet die aktuelle Ausgabe dem Thema &#8220;Mu\u00dfe in der digitalen Welt.&#8221; Mit Beitr\u00e4gen u.a. von Dr. Ulrich Schnabel (ZEIT), Olaf Georg Klein und Karlheinz und Jonas Gei\u00dfler (Seite 9).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/wp-content\/uploads\/zpm33_phase4.indd-zpm_33_1218-geissler-ausschnitt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel von Karlheinz und Jonas Gei\u00dfler als pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/zpm33_phase4.indd-zpm_33_1218.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pdf des ganzen Zeitpolitischen Magazins<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h4><strong>Mu\u00dfe in digitalen Zeiten<\/strong><\/h4>\n<p>Jonas und Karlheinz Gei\u00dfler, 2018<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Polt:\u201eWas machen\u2019s denn sonst immer so?\u201c<br \/>\nGru\u0308nmandl:\u201cJa mei, eigentlich nix &#8230; Na, nix is\u2019 vielleicht zuviel gesogt.\u201c<br \/>\nPolt:\u201cJa sagenhaft! Da machen Sie solche Sachen!\u201c<br \/>\n(Dialog zwischen dem Bayern Gerhard Polt und dem Tiroler Otto Gru\u0308nmandl)<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>\u201eMu\u00dfe\u201c- ein Wort so verstaubt wie der \u201eSonntagsspaziergang\u201c. Trotzdem verzichtet kein marktga\u0308ngiger Karriereberater, die Mu\u00dfe als Garantin eines erfolgreichen, eines stressfreien und glu\u0308cklichen Lebens und Arbeitens anzupreisen. Begru\u0308ndet wird das durch die Erkenntnis, dass das zufrieden machende Leben nicht nur das Ergebnis gut gemanagter, perfekt geplanter und bis an die Grenzen des Ertra\u0308glichen beschleunigter Tempi ist. Auch das Nichtstun geho\u0308rt zum guten Leben und den besseren Zeiten. Denn \u201ebeim Nichtstun bleibt nichts ungetan\u201c (Lao Tse).<\/p>\n<p>Wir alle kennen Zeitzusta\u0308nde, die sich verflu\u0308chtigen, die ihre Qualita\u0308ten verlieren, wenn sie absichtlich angestrebt und bewusst gewollt werden. Der Schlaf za\u0308hlt dazu. Davon ko\u0308nnen all jene erza\u0308hlen, die an Insomnie (Schlafsto\u0308rungen) leiden und sich willentlich ums Einschlafen bemu\u0308hen. Auch die Lebens- und die Zeitqualita\u0308t fo\u0308rdernden Zusta\u0308nde wie Spontaneita\u0308t, Humor, Glu\u0308ck und eben auch die Mu\u00dfe geho\u0308ren zu den nicht mit Absicht kalkulierbaren Zusta\u0308nden. Planung, Steuerung, Management entziehen der sich selbst genu\u0308genden Zeitform \u201eMu\u00dfe\u201c die Basis. Mu\u00dfe ist zwecklose Zeit, Mu\u00dfe ist nutzlose Zeit, sinnlose Zeit aber ist sie nicht. Die Bedingungen fu\u0308r Mu\u00dfezeiten lassen sich bewusst verbessern, das Mu\u00dfeerlebnis selbst aber kann man nur erhoffen, nicht aber beherrschen. Das haben Mu\u00dfe und Liebe gemeinsam. Auch die Liebe ist ein dem Augenblick zugewandtes Zeitleben mit Selbstzweckcharakter. Beide geho\u0308ren daher zum schwer machbaren Einfachen.<\/p>\n<p>Den Zeiten der Mu\u00dfe begegnet man nur jenseits der Uhr, wo es keine Rolle spielt, ob die Zeiger auf fu\u0308nf vor Zwo\u0308lf oder zwo\u0308lf vor Fu\u0308nf stehen. Die Tore zu ihren blu\u0308henden Ga\u0308rten o\u0308ffnen sich nur fu\u0308r Zeitgenossen, die fa\u0308hig und willens sind, die zwanghaft organisierten Hoheitsgebiete der Zeiger und Ziffernbla\u0308tter zu verlassen. Rousseau war einer, dem das gelang. In seinen \u201eBekenntnissen\u201c schildert er, wie es ihm in diesen paradiesischen Ga\u0308rten der verfu\u0308gbaren Zeiten, u\u0308ber die nicht verfu\u0308gt wird, ergangen ist: \u00bbDie Mu\u00dfe, die ich liebe, ist nicht die eines Nichtstuers, der mit gekreuzten Armen in vo\u0308lliger Unta\u0308tigkeit verharrt und nicht mehr denkt, als er handelt &#8230; Ich bescha\u0308ftige mich gerne mit Nichtigkeiten, beginne hundert Dinge und vollende nicht eins, gehe und komme, wie es mir einfa\u0308llt, wechsle in jedem Augenblick den Plan, folge einer Fliege in all ihren Flu\u0308gen &#8230;, kurz, ich schlendere am liebsten den ganzen Tag ohne Plan und Ordnung umher und folge in allem nur der Laune des Augenblicks.\u00ab<\/p>\n<p>Mu\u00dfe als ein sich selbst genu\u0308gender Zustand braucht schwebende Zeiten und offene Situationen, in denenmansichindenaufeinenzukommendenZeitentreibenlassenkann. Mu\u00dfeistverfu\u0308gbareZeit u\u0308ber die nicht verfu\u0308gt wird (Adorno). Gott der Mu\u00dfe ist Kairos, den sich die Griechen als go\u0308ttliches Wesen von leichtfu\u0308\u00dfiger Gestalt mit kahlem Hinterkopf und Stirnlocke ausgemalt haben, an der man den schicksalhaften Moment, den gu\u0308nstigen Augenblick, zumindest fu\u0308r eine kurze Zeit festhalten kann.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Ein Blick in die Geschichte: In anna\u0308hernd allen antiken Hochkulturen wurden die Vielgescha\u0308ftigkeit, die Ungeduld und die Hetze verachtet, wa\u0308hrend den abgebremsten Zeitqualita\u0308ten, darunter der Langsamkeit, der Geduld und der Beharrlichkeit, vor allem aber der Gelassenheit und der Zuru\u0308ckhaltung produktive Kra\u0308fte zugeschrieben wurden. Die Menschen der antiken Hochkulturen waren sich sicher, dass Mitmenschen, die schneller als das Leben sein wollten, Probleme mit der Wirklichkeit, Schwierigkeiten mit ihrer Wahrnehmung und mit der Realita\u0308tseinsicht bekommen. Ihre Dichter besangen die Tra\u0308gheit, ihre Philosophen verachteten die Arbeit und der wohnsitzlose Athener Freigeist Diogenes predigte den Verzicht auf u\u0308berflu\u0308ssige Bedu\u0308rfnisse. Das ist heute ganz anders. Die spa\u0308tmoderne Gesellschaft sieht das in der Antike als Zeichen der Wu\u0308rde gepriesene und als Ausweis der Lebensklugheit, der Selbstachtung und Selbstsorge gescha\u0308tzte beda\u0308chtige Tempo nur mehr fu\u0308r Personen im gesetzlich geregelten Rentenalter vor.<\/p>\n<p>Die Philosophen und die Theologen des Mittelalters kannten noch zwei Pfade die zu einem erfu\u0308llten und beglu\u0308ckten Leben fu\u0308hrten. Einen u\u0308ber die Aktivita\u0308t (vita activa) und einen zweiten u\u0308ber die Beschaulichkeit, die Kontemplation (vita contemplativa). Als die Menschen noch kompetenter im Nichtstun waren, besa\u00df die vita contemplativa, das betrachtende und beschauliche Dasein, einen hohen, der vita activa zuweilen sogar u\u0308bergeordneten Status. Selbst fu\u0308r den strengen Thomas von Aquin war das so: \u00bbEs ist also zu sagen, dass das beschauliche Leben schlechthin besser ist als das ta\u0308tige Leben\u00ab.<\/p>\n<p>Mit dem 17. Jahrhundert vollzog sich in Europa ein grundlegender Bedeutungswandel der Mu\u00dfe. Ihre Attraktivita\u0308t, ihre positive Ausstrahlung verblassten in dem Augenblick als der Gottesdienst mit dem Namen \u201eArbeit\u201c begann. Das Historische Wo\u0308rterbuch der Philosophie spricht vom \u00bbVerlust\u00ab der vita contemplativa mit fortschreitender Modernisierung und Goethe beklagte, \u201edass diese Welt fu\u0308r die Ruhigen und die Mu\u0308\u00dfigen keinen Platz mehr hat\u201c.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit begann man den Aktivita\u0308ts-Pfad zu einer mehrspurigen Schnellstra\u00dfe auszubauen, wa\u0308hrend man den Weg der Beschaulichkeit zum unattraktiven Gru\u0308nstreifen zwischen den Hochgeschwindigkeitsstrecken der Aktivita\u0308t verku\u0308mmern lie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Mit dem derzeit zu beobachtenden Ru\u0308ckzug der Industriegesellschaft und dem Sprung ins Zeitalter der Algorithmen vollzieht sich erneut eine Umwertung der Mu\u00dfe. Das hat vor allem damit zu tun, dass die Zeiten der Mu\u00dfe, die vordergru\u0308ndig den Zeit-ist-Geld Prinzipien der kapitalistischen Ideologie widersprechen, in der Zwischenzeit marktfa\u0308hig wurden. Das im Spa\u0308tkapitalismus einem Naturgesetz gleichkommende Diktat der O\u0308konomie verlangt von anna\u0308hernd allen Zeiten, dass sie sich in Geld<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>verrechnen lassen. Im Innenraum dieser Logik gibt es Mu\u00dfe, doch wenn, dann nur als Produkt, als Marke, als marktfa\u0308higes Angebot.<br \/>\nKonkret hei\u00dft das: Mit Mu\u00dfe, dem Gegenentwurf einer von Hochgeschwindigkeiten, Zeitverdichtung und U\u0308berforderung gezeichneten Lebenswirklichkeit, la\u0308sst sich heutzutage Geld verdienen. Das \u201eDo- nothing Weekend\u201c in einem westirischen Cottage ist fu\u0308r 3000.- Euro zu haben, das \u201eDolce far niente Arrangement des sinnlich-su\u0308\u00dfen Nichtstuns unter italienischer Sonne\u201c in der Chianti Region bereits fu\u0308r die Ha\u0308lfte, die Gelassenheits-App fu\u0308r deutlich weniger und das Beratungsangebot zur Burnout-Prophylaxe:\u201eZeit fu\u0308r Mu\u00dfe finden\u201c ist eine Sache individueller Vereinbarung. Im 21. Jahrhundert geho\u0308ren die gescha\u0308tzten Zeiten des \u201eZu-sich-selbst-Kommens\u201c zum gut gefu\u0308llten Requisitenfundus des Zeittheaters. Mu\u00dfe ist, so die Werbeversprechen, das probate Mittel, dem herrschenden, zwischen U\u0308bereiltheit und Terminhetze, u\u0308berdrehtem Alltagstempo und drohendem Burnout eingeklemmten Leben zu entkommen.<\/p>\n<p>Als Mu\u00dfe 4.0 lebt die Mu\u00dfe weiter. Sie sorgt fu\u0308r steigende Umsa\u0308tze im Beratungsgewerbe, in der Wellness- und Gesundheitsindustrie und bei freiberuflichen Zeitberatern. Auch gibt es mittlerweile unza\u0308hlige Produkte auf dem Markt der Mo\u0308glichkeiten (Apps, Uhren, Messgera\u0308te, etc.), die, was die Wahlfreiheit, die Erreichbarkeit und die Optionsvielfalt betrifft, Entlastung anbieten. Zugleich machen sich Initiativen bemerkbar, die anbieten, dem Trend der Zeitverdichtung und der Vergleichzeitigung Einhalt zu gebieten. Sie versprechen Unterstu\u0308tzung bei stressreduzierten Zeiterfahrungen, wie dem spa\u0308tmodernen \u201eChillen\u201c und \u201eCornern\u201c und ero\u0308ffnen auch der Mu\u00dfe neue Chancen.<\/p>\n<p>Exemplarisch dafu\u0308r die weltweite Nadism Bewegung , die von dem brasilianischen Designer Marcelo Bohrer ins Leben gerufen wurde. Nadism ist als eine soziale Bewegung konzipiert zur Fo\u0308rderung der \u201eKunst\u201c, Momente des Nichtstuns zu geniessen (the art of enjoying moments doing nothing). Neben Treffen von Gleichgesinnten zu vereinbarten Zeiten an scho\u0308nen Orten, die dem Nichtstun fro\u0308hnen und als Einladung zur Mu\u00dfe verstanden werden ko\u0308nnen, bietet der Club eine App an, die jegliche Aktivita\u0308ten des Smartphones fu\u0308r eine selbst-bestimmbare Zeit unterbindet. Das Konzept versteht sich nicht als Dienstleistung sondern als kostenfreien Zugang zu den qualitativen Mo\u0308glichkeiten des Mu\u0308\u00dfiggangs und der Mu\u00dfe.<\/p>\n<p>Andere Mu\u00dfe-Angebote richten sich an nostalgieanfa\u0308llige spa\u0308tmoderne Zeitgenossen, die jenen verlorenen Lebenswelten nachtrauern, in denen das Leben noch Dasein war und kein Gescha\u0308ft. Solch ru\u0308ckwa\u0308rts gewandten Sehnsu\u0308chten hat der gro\u00dfe franzo\u0308sische Ethnologe Levi-Strauss mit seinem Hinweis, dass vom Gekochten kein Weg zuru\u0308ck zum Rohen fu\u0308hre, eine unmissversta\u0308ndliche Absage erteilt. Und trotzdem besteht die Sehnsucht nach den \u201eguten alten Zeiten\u201c weiter, obgleich kein vernu\u0308nftiger Mensch ernsthaft mit dem Gedanken spielen kann, aus der Wurst wieder ein Schwein machen zu ko\u0308nnen. Erfolgreicher beim Rennen um die besten Pla\u0308tze in dieser zunehmend digitalisierten Gesellschaft sind jedoch die Realisten, die sich von ihrem digitalen Organizer sagen lassen, dass es mal wieder Zeit fu\u0308r so etwas wie Mu\u00dfe ist.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Der spa\u0308tmoderne Kapitalismus des 21. Jahrhunderts, der seine problematischen Folgen selbst zu heilen wei\u00df, macht mit der Mu\u00dfe eine Zeitform zu einem Gescha\u0308ftsmodell, die in der Epoche der Industriemoderne als hinderlich und als Bedrohung wahrgenommen wurde. Die Probleme, die er verantwortet &#8211; Unruhe, Hetze und Pausenlosigkeit za\u0308hlen dazu \u2013 macht der auf Touren gebrachte Kapitalismus u.a. dadurch profitabel, dass er Mu\u00dfe dort als ein knappes Gut vermarktet wo ehemals Beschaulichkeit war und heute Erscho\u0308pfung. Paradoxer Logik folgend wurden die Mu\u00dfe-Bedu\u0308rfnisse und die Wu\u0308nsche nach einem \u00bbAusstieg auf Zeit\u00ab inzwischen in den Geldkreislauf integriert und in den Marktsegmenten \u00bbWellness\u00ab und \u00bbEntschleunigung\u00ab zur Umsatzsteigerung genutzt. Kurzum, die Mu\u00dfe ist, wie vieles andere auch, heute ein Produkt, das sich auf dem Markt und bei den Kunden bewa\u0308hren muss. Als \u201eSorge um sich selbst\u201c (Foucault) erlebt sie im Umfeld des umtriebigen Zeit-ist-Geld Denkens als eine marktgerechte Renaissance bei der man, einen versta\u0308ndnisvollen Vorgesetzten vorausgesetzt, sogar auf einen Firmenzuschuss spekulieren kann. Die Mu\u00dfe, so wie sie heute verstanden und angeboten wird, ist weder der Fluchtweg aus dem Hamsterrad des Zeitdrucks noch zeigt sie diesen auf. Sie ist eine bei den Nachfragenden auf Kurzzeiteffekte zielende Optimierungsstrategie fu\u0308r den gut verdienenden Zeitverdichter unserer Tage und daher nicht viel mehr als ein kurzer topp bei laufendem Motor. Das aber hei\u00dft: Geht es heute um Mu\u00dfe, geht es nicht um das, was fru\u0308her einmal darunter verstanden wurde. Die digitalisierte Mu\u00dfe von heute zielt vor allem auf ein \u201eSich-selbst-Bedenken\u201c zum Zweck des Erhalts, mehr noch des Wachstums individueller Belastbarkeit, des Durchsetzungsvermo\u0308gens und der Erho\u0308hung der Widerstandskraft. Kurz gesagt, es geht vornehmlich darum, die \u201eAkkus\u201c neu aufzuladen, um aus dem Mu\u00dfe-Modus heraus wieder richtig Gas geben zu ko\u0308nnen. Solche Sorge um sich selbst als ein karriereorientierter Wirtschaftsbu\u0308rger ist meilenweit von jener Mu\u00dfe entfernt, die der Romantiker Schlegel als den \u201eletzten Rest von Gotta\u0308hnlichkeit, die uns aus dem Paradies noch blieb\u201c beschrieb.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Der Zeitgeist, in dem die katholische Kirche gerne den Teufel erkennt, offeriert eine bunte Kollektion an Angeboten zur Mu\u00dfe-Erfahrung u\u0308ber die digitalen Medien. Ein Klick, ein Wisch und man bekommt mehr geliefert, als einem lieb ist: \u201eBeginnen Sie Ihre Reise zu einem gelasseneren und gesu\u0308nderen Geisteszustand mit der Achtsamkeits App. Egal, ob Sie gerade erst anfangen oder bereits Erfahrung mit Meditation haben &#8211; die Achtsamkeits App mit unbegrenztem Zugang zu u\u0308ber 200 Meditationen und Kursen von einigen der weltweit bedeutendsten Achtsamkeitslehrern (meist in Englisch) wird Ihnen helfen, pra\u0308senter in Ihrem ta\u0308glichen Leben zu werden.\u201c \u201e7Mind bietet dir die Option, die du gerade brauchst. Mit individuellen Empfehlungen, kleinen Erinnerungen und maximaler Flexibilita\u0308t, am Rechner, auf dem Tablet oder Smartphone\u201c.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 5\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Im Dickicht der digitalen Vernetzung entwickeln sich neben den \u201elittle helpers\u201c auch soziale Bewegungen, die u\u0308ber Beziehung und Austausch ermutigen, sich (zeitweise zumindest) Initiativen gegen die \u201eGenug-ist-nicht-genug\u201c Zumutungen des Alltags anzuschlie\u00dfen. Dazu geho\u0308ren die Postwachstumsbewegungen, die Suffizienzinitiativen oder Interessengemeinschaften wie \u201eThe Idler\u201c (Faulenzerverein) aus Gro\u00dfbritannien. In diesem Zusammenhang ist auch die Politik (Zeitpolitik) gefordert, bessere, gu\u0308nstigere Rahmenbedingungen fu\u0308r Mu\u00dfezeiten zu schaffen.<\/p>\n<p>Ein Blick nach vorne: Wie es aussieht, werden sich in nicht allzu ferner Zukunft die Roboter, die nachweislich weder ein Bewusstsein noch einen freien Willen haben, der Mu\u00dfe annehmen. Sie werden zum Tro\u0308deln, zum Nichtstun und eben auch zur Mu\u00dfe auffordern und den Burnout-gefa\u0308hrdeten zeigen, wie man das macht. Das ist zu dem Zeitpunkt keine Zukunftsmusik mehr, ab dem die Gremien der katholischen und der evangelischen Kirche entschieden haben, dass man Roboter taufen kann und eventuell auch soll. Der von ihnen dieser Tage zur Probe eingefu\u0308hrte digitale Klingelbeutel la\u0308sst einen positiven Entscheid erwarten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Magazin der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Zeitpolitik widmet die aktuelle Ausgabe dem Thema &#8220;Mu\u00dfe in der digitalen Welt.&#8221; Mit Beitr\u00e4gen u.a. von Dr. Ulrich Schnabel (ZEIT), Olaf Georg Klein und Karlheinz und Jonas Gei\u00dfler (Seite 9).","protected":false},"author":3,"featured_media":2548,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,13,25],"tags":[],"class_list":["post-2547","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-artikel","category-ausgewaehlte-beitraege"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Mu\u00dfe in der digitalen Welt - die Gei\u00dflers im Zeitpolitischen Magazin - timesandmore<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"\u201eMu\u00dfe\u201c- ein Wort so verstaubt wie der \u201eSonntagsspaziergang\u201c. 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