{"id":2083,"date":"2017-10-20T09:23:50","date_gmt":"2017-10-20T07:23:50","guid":{"rendered":"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/?p=2083"},"modified":"2017-10-20T09:23:50","modified_gmt":"2017-10-20T07:23:50","slug":"man-kann-sich-auch-ueber-das-lassen-selbst-bestaetigen-ruhe-zu-erleben-faellt-vielen-schwer-wieso-erklaert-karlheinz-geissler-zeitforscher-und-emeritierter-professor-fuer-wirtschaftspaedagogik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jonasgeissler.de\/timesandmore\/man-kann-sich-auch-ueber-das-lassen-selbst-bestaetigen-ruhe-zu-erleben-faellt-vielen-schwer-wieso-erklaert-karlheinz-geissler-zeitforscher-und-emeritierter-professor-fuer-wirtschaftspaedagogik\/","title":{"rendered":"&#8220;Man kann sich auch \u00fcber das Lassen selbst best\u00e4tigen.&#8221; Ruhe zu erleben f\u00e4llt vielen schwer. Wieso, erkl\u00e4rt Karlheinz Gei\u00dfler, Zeitforscher und emeritierter Professor f\u00fcr Wirtschaftsp\u00e4dagogik"},"content":{"rendered":"<p>Interview mit Karlheinz Gei\u00dfler in Der Standard 13.10.2017<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Welche Rolle spielt denn Zeit f\u00fcr ein erf\u00fclltes Leben?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Ohne Zeit geht gar nichts. Zeit und Leben l\u00e4sst sich nicht auseinanderdividieren. Wer sagt, er h\u00e4tte keine Zeit, ist tot oder l\u00fcgt.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Nun sagt in Umfragen die Mehrheit, sie h\u00e4tte &#8220;zu wenig Zeit&#8221;. Verwendet wird die Zeit hier synonym zu Freizeit.<i> <\/i><\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Die Frage ist nicht, ob man zu viel oder zu wenig Zeit hat, sondern eher: Wer entscheidet \u00fcber meine Zeit? Ehemals konnten nur Gott und m\u00e4chtige Menschen dar\u00fcber bestimmen. Seit zirka 600 Jahren, als die Uhr erfunden wurde, haben wir den Anspruch, selbst zu entscheiden. Seitdem k\u00f6nnen wir quasi selbst an den Zeigern drehen.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Viele f\u00fcllen ihren Tag bis zur letzten Minute mit Aufgaben. Braucht der Mensch den Stress?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Tats\u00e4chlich bestimmen nicht nur wir, sondern auch die \u00d6konomie \u00fcber unsere freie Zeit. Die Zeit in Geld verrechnende Wirtschaft versucht sie f\u00fcr sich nutzbar zu machen. Sie setzt uns unter Zeitdruck, um wachsen zu k\u00f6nnen. Sogar im Urlaub bekommen wir ein Stressprogramm verschrieben, um die Zeit m\u00f6glichst profitabel verbringen zu k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnten uns aber auch anders verhalten und Konsumverzicht \u00fcben, zum Beispiel faulenzen. Das tun auch einige, aber nicht die Mehrheit.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Weil man sich damit auch ins gesellschaftliche Aus stellt?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Nat\u00fcrlich. Man verpasst dadurch den Anschluss, erlebt nicht das, was andere erleben, hat anschlie\u00dfend wenig zu erz\u00e4hlen. Macht man bei diesen Konsumdiktaten nicht mit, hat man viele Nachteile, ist aber gut erholt.<\/p>\n<p><strong>STANDARD: <\/strong>F\u00fcr ein st\u00e4ndiges Mehr sorgen auch digitale Technologien wie das Smartphone.<i> <\/i><\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler:<\/strong> Diese Technologien sind die neuen Triebkr\u00e4fte des Wachstums. Im 19. und 20. Jahrhundert war die Schnelligkeit die Produktivkraft Nummer eins. Als wir dann bei Lichtgeschwindigkeit angekommen waren, war die Beschleunigung per Schnelligkeit am Ende. Um weiter beschleunigen zu k\u00f6nnen, ist die Wirtschaft auf Zeitverdichtung umgestiegen. Unsere Ger\u00e4te \u2013 Computer und Smartphones \u2013 werden multitaskingf\u00e4hig. Die Verdichtung belastet und ersch\u00f6pft die Menschen.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Sie sind Mitbegr\u00fcnder der Gesellschaft f\u00fcr Zeitpolitik, die f\u00fcr einen &#8220;bewussteren Umgang&#8221; mit Zeit pl\u00e4diert. Was ist konkret gemeint?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>&#8220;Bewusst&#8221; bedeutet die F\u00e4higkeit, die diversen Zeitanspr\u00fcche und Zeitfreiheiten zu \u00fcberblicken und zu koordinieren. Jeden Tag ist man mit verschiedenen Zeitanspr\u00fcchen konfrontiert: Der Arbeitgeber hat Anspr\u00fcche, die Familie auch, und selbst hat man auch noch welche. Einige dieser Anspr\u00fcche kann man beeinflussen. Andere nicht. Dass man zum Beispiel zwei Kinder hat, l\u00e4sst sich kurzfristig nicht \u00e4ndern. Auch damit, dass wir in einem kapitalistischen System, das Zeit in Geld verrechnet, leben, muss man sich abfinden.<\/p>\n<p><strong>STANDARD: <\/strong>Und was l\u00e4sst sich beeinflussen?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Wie Sie Zeit und Geld gewichten, ob Sie aller Zeit oder nur der Arbeitszeit einen Geldwert zugestehen. Ebenso k\u00f6nnen Sie die Strukturierung Ihres Tagesablaufs beeinflussen, vor allem am Wochenende. \u00dcber die Zeiten des Urlaubs k\u00f6nnen Sie entscheiden, welche Ger\u00e4te Sie benutzen und auf was Sie verzichten. Die Werbung wird Sie zwar immer wieder zum Zeit-ist-Geld-Muster verf\u00fchren. Trotzdem: Sie m\u00fcssen nicht.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Stichwort Zeit verbringen: M\u00fcssen wir erst wieder lernen, die Zeit nicht einfach nur zu ertragen, sondern wieder mehr zu erleben?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Vor allem m\u00fcssen wir wieder lernen, diejenigen Zeiten zu leben, die uns guttun, die uns zufrieden und zeitsatt machen. Nur so vermeiden wir die Gefahr, uns zeitlich zu verlieren.<\/p>\n<p><strong>STANDARD: <\/strong>Zeitlich verlieren?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler:<\/strong> Man wei\u00df nicht mehr, welche Zeiten einem guttun, was die eigene Zeitnatur von einem verlangt. Beispielsweise dass der Mensch beim Wechsel von einer Aktivit\u00e4t zur anderen \u00dcberg\u00e4nge braucht. Das kann der als \u00dcbergang gestaltete Weg von der Wohnung ins B\u00fcro sein, das kann die Kaffeepause zwischen der Arbeit am Computer und dem Meeting sein. Vorbilder liefert die Natur. Ein Wetterwechsel findet selten pl\u00f6tzlich statt, er k\u00fcndigt sich an. Das Gewitter n\u00e4hert sich. Die Natur arbeitet nach dem Prinzip &#8220;Man kann sich darauf einstellen&#8221;, das Smartphone nicht. Die Menschen m\u00fcssten ihre eigene Zeitnatur besser sp\u00fcren lernen. Was tut einem wann gut? Das ist wichtig zu wissen. In der Schule lernen Kinder, wie die Uhr funktioniert, nicht lernen sie, wie ihre Zeitnatur beschaffen ist.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Wie l\u00e4sst sich das trainieren? Durch Wandern, Meditation?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler:<\/strong> Zuerst muss man begreifen und akzeptieren, dass wir die Zeit nicht haben, sondern sind. Konkret: Alles, was wir der Zeit antun, tun wir uns selbst an. Ja und dann brauchen wir mehr Erfahrungen tr\u00e4ger Produktivit\u00e4t. Dazu geh\u00f6ren Ruhe, Stille, Pausen, Wiederholungen. Nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich. Wir m\u00fcssten alle etwas langsamer machen, zumindest phasenweise. Schnell und langsam, beides ist wichtig, warten und sich \u00fcber das Warten aufregen. Wandern oder Meditation sind letztendlich nur Gegentrends. Sie halten den von der Wirtschaft forcierten Trend zur Beschleunigung nicht auf.<\/p>\n<p><strong>STANDARD: <\/strong>Sehr pessimistisch.<i> <\/i><\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Warum? Wir haben doch die M\u00f6glichkeit zu sagen: Jetzt reicht&#8217;s. Je mehr Zeit Sie in Geld verrechnen, desto weiter weg sind Sie von Ihrer eigenen Zeitnatur. Das hei\u00dft, Sie m\u00fcssen irgendwann umschalten: um sich selbst k\u00fcmmern und nicht um das neue Ger\u00e4t, das Apple auf den Markt bringt. Sie k\u00f6nnen entscheiden, ob Sie sich mit Ihrem Smartphone besch\u00e4ftigen oder mit sich selbst. Letzteres ist besser. Besser sind auch mehr Zeiten des Nichtstuns.<\/p>\n<p><strong>STANDARD: <\/strong>In einer Studie gibt ein gro\u00dfer Anteil der Befragten an, dass sie sich lieber einen leichten Elektroschock verabreichen w\u00fcrden, als 15 Minuten lang still zu sitzen.<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler:<\/strong> Das kann ich mir gut vorstellen, da wir in einer Aktivit\u00e4tsgesellschaft leben. Das hat ja auch schon der Philosoph Blaise Pascal geschrieben: Das ganze Ungl\u00fcck der Menschen r\u00fchrt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben verm\u00f6gen.<\/p>\n<p><strong>STANDARD: <\/strong>Ein Ungl\u00fcck ist f\u00fcr Sie die Uhr. Haben Sie auch schon w\u00e4hrend Ihrer aktiven Berufszeit keine Uhr getragen?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler:<\/strong> Nein. Ich bin seit langer Zeit der Meinung, dass man Uhren nicht tragen, sondern nur ertragen muss. Der Uhrzeitmensch kennt keine lebendigen, bunten und abwechslungsreichen Zeiten, er kennt nur farblose und z\u00e4hlbare Zeiteinheiten. Aber die Zeiten, die im Leben z\u00e4hlen, sind die Zeiten, die nicht gez\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Ich trage ebenfalls keine Uhr, lese die Zeit aber auf meinem Smartphone ab. Das tun Sie nicht \u2013 wie l\u00e4sst sich ein Tag solcherart organisieren?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler:<\/strong> Zugegeben, ich hatte an der Uni eine Sekret\u00e4rin, die mir gesagt hat, wann es Zeit f\u00fcr die Vorlesung ist.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Das ist Schummeln.<i> <\/i><\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler:<\/strong> Nein, meine Zeitorientierung geschah im Kontakt mit anderen Menschen und nicht durch den einsamen Blick auf die Uhr \u2013 ohne Uhr mehr Kommunikation. Sie kommunizieren mit Ihrem Handy, ich mit der Sekret\u00e4rin, das ist mir lieber, es ist sozialer und menschlicher.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Sie haben angeblich nie mehr als einen Termin pro Tag ausgemacht. Auch das stelle ich mir schwierig vor.<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Wenn Ihnen jemand Termine aufzwingt, ist das in der Tat schwierig. Wenn Sie selbst \u00fcber Termine entscheiden k\u00f6nnen, \u00fcberhaupt nicht. Ich bin der Meinung, wir sollten das geregelte, das vertaktete, zerhackte und durchterminierte Deadline-Leben den Zeitmanagern \u00fcberlassen. Will jemand ein Interview f\u00fchren und ich habe an diesem Tag bereits eines vereinbart, sage ich: Geht nicht. Damit verzichte ich nat\u00fcrlich auch auf so einiges, aber das kann ich verkraften.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Weil Sie Verzicht ansprechen: Haben wir nicht zu wenig Zeit, sondern nur zu hohe Anspr\u00fcche?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Dieses permanente Tun brauchen viele zur Selbstbest\u00e4tigung. Man kann sich aber auch \u00fcber das Lassen selbst best\u00e4tigen. Das ist viel stressfreier. Jede Aktivit\u00e4t speist sich aus Passivit\u00e4t. Ist man ununterbrochen aktiv, merkt man die Aktivit\u00e4t nicht \u2013 so geht es vielen Managern. Sie sp\u00fcren ihre Belastung nicht mehr und kippen irgendwann um. Ihnen fehlt die Passivit\u00e4t, die sie in der Burnout-Klinik dann nachzuholen gezwungen werden.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Was ist diese Passivit\u00e4t, von der Sie sprechen?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler:<\/strong> Das ist der Rhythmus von Anspannung und Entspannung. Zum Beispiel das von Wilhelm Busch so herrlich karikierte &#8220;Bad am Samstagabend&#8221;. F\u00fcr mich ist das mein zehnmin\u00fctiger Mittagsschlaf. Seit Jahrzehnten mache ich ihn. Auch im B\u00fcro. Den Kopf auf den Schreibtisch gelegt, wird zehn Minuten ged\u00f6st. Das tut mir wahnsinnig gut und macht mich wieder aktiv.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> In den meisten Unternehmen w\u00fcrden Sie daf\u00fcr zumindest komisch angesehen werden.<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Das ist schade und auch ein wenig dumm. Vor einem halben Jahrhundert gab es noch eine Siestakultur! Sie war in der ganzen Welt verbreitet. Inzwischen feiern sich Manager und berichten stolz, nur wenig zu schlafen. Wenn die deutsche Bundeskanzlerin sagen w\u00fcrde, dass sie nur drei Stunden schl\u00e4ft, bek\u00e4me ich Angst vor der Politik, die dabei herauskommt. Es ist chronobiologisch nachgewiesen, dass der Mensch sieben bis acht Stunden Schlaf braucht, um seine Kr\u00e4fte zu optimieren.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Was au\u00dfer Schlaf f\u00e4llt noch unter passive Zeit?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler:<\/strong> Rituale und Routinen. Sie nehmen einem ab, st\u00e4ndig \u00fcber Zeit entscheiden zu m\u00fcssen. Sie entlasten. Ich stehe beispielsweise um acht Uhr auf, dann fr\u00fchst\u00fccke ich, lese Zeitung, mache mir einen Espresso. Um zw\u00f6lf oder halb eins esse ich zu Mittag, und nach meinem kurzen Mittagsschlaf arbeite ich wieder. Wenn ich ein Interview vereinbare, dann ohne St\u00f6rung meiner Rituale. Dann mache ich mit Ihnen genau aus, wann Sie anrufen.<\/p>\n<p><strong>STANDARD:<\/strong> Sie meinten lediglich, ich solle in dieser Woche &#8220;irgendwann am Nachmittag&#8221; anrufen. Da sind Sie wiederum flexibel?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Ja. Ich organisiere meinen Tag wie einen Emmentaler K\u00e4se: mit festen Strukturen, das sind die Rituale , und mit flexiblen Zeiten \u2013 mit &#8220;L\u00f6chern&#8221; \u2013 dazwischen, in denen ich dann unter anderem Interviews gebe.<\/p>\n<p><strong>STANDARD: <\/strong>Wie k\u00f6nnen Unternehmen ihre Mitarbeiter unterst\u00fctzen, mehr auf ihre nat\u00fcrliche Zeit zu achten?<\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Zun\u00e4chst sollten sie ihnen flexibles Arbeiten erm\u00f6glichen, Gleitzeit und flexible Pausenregelung. So erh\u00f6hen sich die Spielr\u00e4ume f\u00fcr eine rhythmische Arbeitszeitgestaltung, von der ich gesprochen habe. Durch Bildungsma\u00dfnahmen kann daf\u00fcr gesorgt werden, dass Mitarbeiter ihre eigenen Zeitrhythmen kennen und organisieren lernen. Wichtig sind auch regelm\u00e4\u00dfige und spontane Pausen statt Raucher\/Nichtraucher-Pausen.<\/p>\n<p><strong>STANDARD: <\/strong>&#8220;Wir m\u00fcssen zeitweise Rast einlegen und warten, bis uns unsere Seelen wieder eingeholt haben&#8221;, lautet ein indianisches Sprichwort.<i> <\/i><\/p>\n<p><strong>Gei\u00dfler: <\/strong>Pausen sorgen f\u00fcr Abstand. Sie machen die Bretterwand zum Lattenzaun mit Aus- und Durchblick. Aber nicht nur das: F\u00fcr alle, die das Leben nicht leben, um es hinter sich zu bringen, sind Pausen Leuchtt\u00fcrme ihres Daseins. (Lisa Breit, 13.10.2017)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000065410711\/zeitforscher-man-kann-sich-auch-ueber-das-lassen-bestaetigen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link zum Originalartikel<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"STANDARD: Welche Rolle spielt denn Zeit f\u00fcr ein erf\u00fclltes Leben?\r\n\r\nGei\u00dfler: Ohne Zeit geht gar nichts. Zeit und Leben l\u00e4sst sich nicht auseinanderdividieren. 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